https://www.oh-my-goddess.de/pics/laprador/357.phphttps://www.oh-my-goddess.de/pics/laprador/358.phphttps://www.oh-my-goddess.de/pics/laprador/359.phphttps://www.oh-my-goddess.de/pics/laprador/360.php

Persönliche Daten

Name: Urd
Geburtstag: ca. 1965 (Manga/OVA)
ca. 1981 (TV-Serie)
Größe: 170 cm
Augenfarbe: grün (OVA)
violett (TV-Serie)
Haarfarbe: silbern
Eigenschaften: direkt, hinterlistig, chaotisch, offen
Status: Je nach Umstand freiwillig oder unfreiwillig auf Erden
Hobbys: Fernsehen, Flirten, Zaubertränke mixen
Geschlecht: Göttin
Kategorie: Zweite Klasse, Verwaltungskategorie, limitiert
Domäne: Vergangenheit
Spezialisierte Macht: Feuer
Kennzeichen: Auf dem Kopf stehende Dreieck auf Stirn und Wangen
Transportmedium: Bildschirme
Alternative Energie: Sake, Mondsteine
Engel: World Of Elegance
Debüt: Manga V2 K13 / OVA V2 / TV-Serie S1 E8
Gedankliche Vorlage: Die Norne Urda
Wikipedia: Urd
Wikipedia: Nordische Mythologie
Wikipedia: Nornen


Hinter dem Charakter

Synchronsprecher Japan

Seiyuu OVA: Yumi Touma
Seiyuu Film: Yumi Touma
Seiyuu TV-Serie: Yumi Touma
Seiyuu Mini-Göttinnen: Yumi Touma

Synchronsprecher Deutschland

Stimme OVA: Diana Borgwardt
Stimme Film: Diana Borgwardt
Stimme TV-Serie: Diana Borgwardt
Stimme Mini-Göttinnen: Jennifer Böttcher

Diana Borgwardt
Weblinks: Wikipedia
Synchronkartei

Jennifer Böttcher
Weblinks: noch kein Wikipedia-Eintrag
Synchronkartei

Yumi Touma
Weblinks: Wikipedia
AniSearch
V V V V V V V V V
V V V V V V V V V

Urd

Wissenswertes

Urd ist eine Göttin zweiter Klasse, zweite Kategorie, limitiert. Ihr Kennzeichen ist das auf der Spitze stehende, dreieckförmige Emblem auf ihrer Stirn, welches die Vergangenheit symbolisieren soll. Der Name Urd jedoch leitet sich von der gleichnamigen Norne aus der Nordischen Mythologie ab, die mit ihren beiden jüngeren Schwestern am Urdsbrunnen lebt. Im japanischen Original-Manga hingegen kann man Urudo lesen, was einen jedoch nicht verwirren sollte, da dies schlicht an den japanischen Grundsilben liegt, die in der Regel auf einem Vokal enden. In diesem Zusammenhang erwähnenswert allerdings wäre wohl die Tatsache, daß Kosuke Fujishima auf Urd’s Visitenkarte Uld geschrieben hat - vielleicht ist der Witz mit den Chinesen, die statt des R nur ein L sprechen können, doch nicht so abwegig; Die amerikanische Übersetzung aus dem Hause Dark Horse Comics (Studio Proteus) hat übrigens diesen kleinen Schönheitsfehler in ihrer Version beseitigt und aus Uld wieder Urd gemacht, ebenso die deutsche Fassung von Feest Comics (Ehapa)... Wer aber ist diese Urd nun eigentlich? Vielleicht eine genauso hilfsbereite und fürsorgliche Göttin wie ihre jüngere Schwester Belldandy? Ein zweiter Engel auf Erden, voller Anmut und Reinheit? In der Tat, ein göttlicher Gedanke, dennoch weit gefehlt! Um Urd eben mal schnell zu charakterisieren: sie ist chaotisch, wahnsinnig temperamentvoll und unheimlich sexy - und das alles in allem auf eine sehr liebenswerte Art und Weise. Einigen ist bestimmt schon aufgefallen, daß sie eine geringere Lizenz und somit auch weniger Befugnisse innehat als Belldandy, obwohl sie doch die ältere von beiden ist. Allein diese Tatsache verrät bereits viel über Urd, denn immerhin hängt die Lizenzvergabe vom eigenen Verhalten ab. Kurzum, sie nimmt es häufig nicht so genau mit der Wahrheit, obwohl eine "wahre" Göttin niemals lügen darf. Außerdem mischt sie sich mit Vorliebe in Dinge ein, die eigentlich ihren Befugnisrahmen überschreiten, und das Ergebnis ist leider häufiger mehr schlecht als recht. Kami-sama jedenfalls sah sich wohl oder übel gezwungen, diese Chaos-Göttin ein wenig zu bremsen und obendrein noch mit einer limitierten Lizenz zu bestrafen. Man darf aber nicht voreilig daraus schließen, daß Urd’s Kräfte dadurch versiegelt werden, von wegen - sie kann durchaus Belldandy ebenbürtig sein. Die limitierte Lizenz hält Urd demnach zwar in keinster Weise davon ab, sich auch weiterhin überall dort einzumischen, wo sie glaubt, daß ihre Künste vonnöten sind, doch sie hindert die Göttin wenigstens daran, allzu sehr aus dem vollen zu schöpfen und dadurch permanent Schaden anzurichten. Außerdem liegt eine limitierte Lizenz nicht weit entfernt von einer Suspension, und ein Gott ohne Lizenz ist nicht viel mehr als ein gewöhnlicher Sterblicher, was die Göttin nur zu gut weiß. Weshalb Urd jedoch so impulsiv handelt, beruht auf einer Tatsache, die nicht einmal ihr selbst bekannt ist (vorerst zumindest). In ihren Adern fließt nämlich auch das Blut von Dämonen, welches sie von ihrer Mutter Hild geerbt hat, was wiederum bedeutet, daß sie eigentlich nur die Halbschwester von Belldandy und Skuld ist. Doch die Liebe und Zuneigung, die sie für ihre beiden jüngeren Geschwister hegt, verhindern, daß das Dämonenblut überhand nimmt. Allerdings, einmal wäre es trotzdem beinahe schiefgegangen - wobei man zugeben muß, daß Urd auch als rechtmäßige Nachfolgerin des Terrorlords eine tolle Figur macht. Ansonsten steckt die Göttin voller Tatendrang, und das recht unkonventionell, wie sich bereits gleich bei ihrem ersten Auftritt zeigt. Wer sonst kommt auf die verrückte Idee, eine Videokassette mit fraglichem Inhalt aus der Sparte "Lust und Sünde" als Transportmedium zu benutzen, um sich heimlich Zutritt in die Wohnung der jüngeren Schwester und ihrem Liebsten zu verschaffen? Keiichi jedenfalls hatte nicht viel Freude, als er sich das Band heimlich ansah (Belldandy war zu dieser Zeit beim Einkauf), denn die Dame, die sich hingebungsvoll über den Bildschirm räkelte, stieg plötzlich aus dem Fernseher heraus und stellte sich mit einem charmanten "Hi!" als Belldandy’s ältere Schwester vor. Und auch in der folgenden Zeit mußte der Student viel einstecken, denn die heißblütige Schwester unternahm alles mögliche und unmögliche, damit der Junge endlich einmal über seinen Schatten springt und eine tiefergehende Beziehung zu Belldandy wagt. Urd übertrat auf diese Weise zwar ein weiters Mal ihre Befugnisse, und die Bestrafung von Kami-sama ließ ebenso nicht lange auf sich warten, doch jene sah folgendermaßen aus: ihr war es von nun an nicht mehr gestattet, in den Himmel zurückzukehren, da sie nicht nur schon wieder unerlaubt gehandelt, sondern auch noch ohne Genehmigung ihren Platz als Systemadministrator im Stich gelassen hatte. Für Belldandy und Keiichi allerdings kein sehr großer Trost, denn immerhin bedeutete das für die beiden das Ende ihrer trauten Zweisamkeit. Die temperamentvolle Göttin hingegen hat mit ihrer Bestrafung eigentlich genau das erreicht, was sie ohnehin wollte. Oder gibt es eine bessere Gelegenheit, das schüchterne Liebespaar im Auge zu behalten und ab und zu ein wenig nachzuhelfen (Strafe hin oder her)? Natürlich empfand sie die Situation nicht ganz so positiv wie geschildert, denn unangenehm ist es schon, auf der Erde festzusitzen. Aber selbst die Welt der Sterblichen hat eine Menge zu bieten, und so kann man sich leicht vorstellen, daß Urd es sich auch gleich in dem kleinen Tempel, den ihre Schwester und Keiichi bewohnen, bequem gemacht und neben einer "Hexenküche", in der sie all ihre mystischen Ingredienzien für ihre berühmt-berüchtigten Tränke aufbewahrt, sogar einen eigenen Fernsehraum eingerichtet hat - gibt es denn etwas wichtigeres als zu erfahren, ob Herr A mit Fräulein B in der x-ten Fortsetzung der Seifenoper C nun doch mal anbändelt oder nicht? Urd genießt also ihr neues Leben bei den Menschen so gut sie nur kann, frei jeglicher Verantwortung und Bürde, vorerst jedenfalls. Wenigstens im Haushalt helfen? Wozu? Belldandy macht das doch alles hervorragend. Ganz abgesehen davon, daß Urd’s Kochkünste irgendwie keinem zusagen. Man darf aber nun nicht gänzlich aus den Augen verlieren, daß die Göttin ja nach wie vor Systemadministrator für den Himmelsrechner Yggdrasil ist, und da ihre Strafe nicht ewig währt, kehrt sie schließlich auch auf Befehl von Kami-sama nach Hause zurück, um wenigstens ansatzweise ihren Pflichten nachzukommen. Selbstverständlich bleibt sie dann dort nicht für immer, denn inzwischen gefällt ihr auch das Leben bei uns - und Ah! My Goddess ohne Urd? Niemals! © belldandy.de
Du bist nicht eingeloggt!
Benutzername
Passwort
Login merken?



Version: B_3.5:060112