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Persönliche Daten

Name: Mara
Geburtstag: ca. 1965 (Manga)
ca. 1981 (TV-Serie)
Größe: ca. 170 cm
Augenfarbe: rot
Haarfarbe: blond
Eigenschaften: jähzornig, naiv, hinterlistig, gutherzig
Status: Erzfeindin der Göttinnen
Hobbys: Der Tempel-WG das Leben zur Hölle machen
Geschlecht: Dämonin
Kategorie: Dämonin erster Klasse, nicht-limitiert
Domäne: -
Spezialisierte Macht: Manipulation
Kennzeichen: Zwei rote Streifen auf Stirn und Wangen
Transportmedium: fliegt mit Vorliebe
Alternative Energie: -
Engel: -
Debüt: Manga V4 K26 / M-G E25 / TV-Serie S1 E11
Gedankliche Vorlage: evtl. Mara / Siddhartha Gautama (Buddha)
evtl. Mâra / höchste Göttin der lettischen Mythologie
Wikipedia: Mara
Wikipedia: Mâra


Hinter dem Charakter

Synchronsprecher Japan

Seiyuu OVA: -
Seiyuu Film: -
Seiyuu TV-Serie: Urara Takano
Seiyuu Mini-Göttinnen: Urara Takano

Synchronsprecher Deutschland

Stimme OVA: -
Stimme Film: -
Stimme TV-Serie: Vera Teltz
Stimme Mini-Göttinnen: Tina Eschmann

Katja Strobel
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Synchronkartei

Anja Rybiczka
Weblinks: noch kein Wikipedia-Eintrag
Synchronkartei

Issei Futamata
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AniSearch
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Mara/Marller

Wissenswertes

Mara ist eine Dämonin erster Klasse, nicht-limitiert. Ihr Kennzeichen, welches Stirn und Wangen schmückt, ist ein aus mehreren roten Linien bestehendes Emblem in Form eines V’s. Dieses Zeichen scheint ein gängiges Symbol für die Gattung der Dämonen zu sein, da auch Urd als Herrscherin des Terrors jene Verzierungen trägt. Auch Mara ist - ungeachtet der Tatsache, dass sie eine Dämonin ist - meistens von sehr attraktiver Gestalt. Sie hat mittellanges blondes Haar und trägt mit Vorliebe eine körperbetonende schwarze Kombi mit einem schwarzen Umhang. Lediglich einige kleinere Erkennungsmerkmale unterscheiden sie äußerlich von einem Menschen: Ihre vampirartigen Reißzähne und die feuerroten Augen.
Hinter der attraktiven Dämonin steckt jedoch noch eine andere Fassade, die jedoch nur in Visionen zum Tragen kommt. Eine solche Vision hatte Keiichi kurz vor Maras Auftauchen auf der Erde. Dort tritt sie als furchteinflößender, skelettartiger Dämon mit unzählig vielen Augen auf.
Auch Mara scheint als alternative Energiequelle den Schlaf zu haben. Dies geht zumindest so aus dem Manga hervor. Jedes Mal, wenn sie ihre Kräfte verbraucht hat, steigt sie in ihren Sarg, um sich zu regenerieren. In der TV-Serie kommt dies nur abgewandelt vor - so endet nahezu jedes Treffen zwischen Mara und den Göttinnen in einer Niederlage für Mara. Gemäß einer Aussage in der TV-Serie scheint Mara auf Erden temporär sogar sterben zu können. So steigt sie in einer Folge der TV-Serie mit dem Worten "Ich lebe wieder" aus ihrem Sarg. Ein weiterer Unterschied zwsichen dem Manga und der TV-Serie ist die Art, in der Mara sich regeneriert. In der Manga-Vorlage verbringt sie zum Entzücken der männlichen Leser ihren Regenerationszyklus unbekleidet. In der TV-Serie steigt sie stets in voller Montur aus ihrem Sarg.

Der Name Mara ist ähnlich Belldandy wieder ein Resultat der romanischen Transkription. In der japanischen Version heißt die Dämonin "Marller". Sowohol in der deutschen, als auch in der amerikanischen Fassung wird jedoch der Name Mara verwendet. Sein Ursprung kann auf verschiedene Quellen zurückgehen, bleibt jedoch spekulativ. So kommt Mara beispielsweise in der lettischen Mythologie als höchste Göttin vor und kann als Gegenseite zu Dievs, dem lettischen Himmelsgott gesehen werden. Doch spricht ihre durchweg positive Funktion als "Göttin der Erde, der weiblichen Pfichten und Aufgaben und die Göttin wirtschaftlicher Aktivitäten" gegen diese Annahme. Interessant ist hingegen, dass ähnlich wie im Buddhismus die lettische Mara teilweise mit dem Tod gleichzusetzen ist: Während Dives nach dem Tod eines Menschen dessen Seele empfängt, nimmt sie hingegen dessen Körper und führt ihn wieder der Erde zu. Eine weitere Erklärung könnte im Hebräischen kommen. So leitet sich der Name Mara dort von dem Wort mahrad ab, welches so viel wie "bitter" bedeutet. Dafür würde definitv Maras Charakter passen, welcher neben ihren anderen Eigenschaften auch mit "verbittert" beschreiben kann.
Ebenfalls nicht belegt, sondern von Fans diskutiert ist die Herkunft des Names Mara wie bereits zuvor angemerkt aus dem Buddhismus. In Anbetracht der Tatsache, dass 80\% der Japaner sowohl der Hauptreligion Shinto, als auch der Hauptreligion Buddhismus angehören entzieht sich diese Annahme nicht einer gewissen Logik. So steht Mara wörtlich für "Mörder" oder "Tod". In den Legenden des Buddhismus ist Mara des Gegenspieler Buddahs. Er versucht Buddah durch Illusionen von seinem Weg zur Erleuchtung abzubringen und ihn zum Scheitern zu bringen. Doch durchschaut Buddah Maras Machenschaften und treibt Mara in die Flucht. Im Buddhismus steht Mara gleichbedeutend für "das, was Leiden verursacht". Abschließend kann wohl mit nahezu an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eben jener Mara unter den genannten Vertretern als Vorlage der Dämonin Mara diente.
Auch im "Oh! My Goddess"-Universum arbeitet Mara viel mit Illusion und Verzauberung. So erscheint sie Keiichi in Träumen, verwandelt ihn in diverse Gegenstände (im Manga in eine Echse, in der TV-Serie in ein Mofa) oder verschiebt beispielsweise den Blick fürs Wesentliche mit Hilfe magischer Werkzeuge. Letzteres setzt sie ein, um Keiichi dazu zu bewegen, sich von Belldandy abzuwenden und sich in Sayoko zu verlieben.
Der wohl gelungenste Einsatz Ihrer Verwandlungsfähigkeiten widmet sich der Erschaffung neuer Dämonen. So erschafft Mara einen Booster Dämonen, der geklont ihre Kräfte gegenüber den Göttinnen verstärkt und sie in einen schützenden Schild einhüllen kann. Darüber hinaus verwandelt sie drei Mäuse in Mini-Ninjas, welche den Tempel infiltrieren und Zwietracht sähen sollen. Aber - wie für Mara typisch - läuft auch hier wieder nichts so, wie sie es sich vorstellt. Die kleinen Booster Dämonen mutieren nach einem fehlgeleiteten "Negations-Zauber" zu einem liebenswerten Mega-Booster-Dämonen und die Mini-Ninja desertieren der Reihe nach ihre Dienste unter Mara und ziehen fortan zu Keiichi und Belldandy in den Tempel.

Eine weitere Boshaftigkeit, vor der Mara nicht zurückschreckt, ist die Inbesitznahme anderer Körper. Zusätzlich verfügt sie über die Macht andere Dämonen zu beschwören. So übernimmt sie kurzerhand den Körper Megumis, um sich ohne Gefahr Keiichi und Belldadny nähern zu können. Als sie sich in Sicherheit wiegt ruft sie den Unglücks-Dämonen "Senbei" zu Hilfe, um Keiichi unentwegt in peinliche Sitationen zu steuern. Dieser hat die Gabe Menschen durch kurzzeitige Gedankenkontrolle dazu zu bringen Dinge zu tun, die sie in irgendeiner Form bloßstellen. Zum Leidwesen Maras scheitert sie nahezu jedesmal, so auch dieses mal: Das Glück, welches Belldandy ausstrahlt, wendet jede missliche Situation im letzten Moment noch zum Guten. Ein heraufbeschworener Versuch Megumi zu begrapschen endet darin, dass eine Raupe aus ihrem T-Shirt fällt. Natürlich schlußfolgert Belldadny sofort, dass Keiichi Megumi nur helfen wollte. Ähnlich bei einem ungewollten Bespringen von Sayoko. Diese und Belldandy sind weniger Angetan von Keiichis körperlichem Einsatz. Glücklicherweise fällt eine Glasscheibe vom Dach und landet neben Sayoko, so dass es naheliegend erscheint, dass Keiichi sie nur retten wollte. Glücklicherweise hilft der einst so schlechtgelaunte Erdgeist - den Mara aus Boshaftigkeit in einen Teddybären verwandelt hat - die Sache zu klären und Mara wieder einmal zu stoppen. Mehr Erfolg hat Mara in der Beschwärung des "Lord des Terrors". Mit diesem Schritt offenbart sie zum ersten Mal, wieviel ihr an der Vertreibung der Göttinnen Belldandy, Urd und Skuld liegt. Leider hat auch diese Sache einen Haken - die legitime Nachfolgerin des Terrorlords ist keine geringere, als Urd, die sich auch prompt nach einem kleinen Disput mit Kami-sama zu dieser Aufgabe berufen fühlt. Doch auch hier zeigen sich für eine Dämonen sehr untypische Eigenschaften. Urd strebt höhere Ziele als ihre eigene Vertreibung an. Sie bzw. der Lord des Terrors will nicht nur die totale Vernichtung der Menschheit, sondern die totale Vernichtung des Universums. Mara ist mit diesem Plan nicht einverstanden und legt Protest ein. Doch ist die Zerstörung bereits unwiderruflich in Gang gesetzt worden. So fügt sich Mara ihrem Schicksal und unterstützt Urd als widerwillige Dienserin - und muss damit beinahe mit ihrer Auslöschung bezahlen.

Tatsächlich verbindet die Göttinnen und Mara wesentlich mehr miteinander, als zunächst angenommen. Einst waren Urd und Mara die besten Freundinnen. Sie verbrachten nahezu ihre gesamte Kindheit zusammen. Doch kam eines Tages der Wendepunkt in Urds Leben. Sie entschied sich, ihre Schwester Belldandy kennenzulernen und wollte genau so werden wie sie. So wechselte Urd die Fronten und lebte fortan auf der Seite der Götter, was Mara schwer traf. Mara sah Urds Verhalten als Verrat an ihrer Person und fühlte sich verstoßen. Von diesem Tage an wandelte sich Urd neben Belldandy von der besten Freundin zur Erzfeindin.

Neben dem ihr treu ergebenen Pech hat Mara leider noch die eine oder andere Schwäche, welche ihr mehr als einmal zum Verhängnis wird. Als Tamiya und Otaki Mara aus ihrer Verbannung in der "Demon’s CD" befreien, materialisiert sie inmitten einer Ansammlung von Glücksbringern - auf die sie mit Furcht reagiert. Auch sie muss demjenigen, der sie befreit, einen Wunsch erfüllen. Glücklicherweise wünschen sich Tamiy unf Otaki nur eins: Möge die Frau aus dem Vereinswohnheim verschwinden!
Neben der Abneigung, die Mara für Glücksbringer verspürt, hat sie eine für Dämonen leidige Angewohnheit. Jeder Dämon reagiert auf einen gewissen Katalysator mit einem unkontrollierbaren Verhalten. Bei Mara ist dieser Katalysator "Rock and Roll". Erklingt dieser, bleibt ihr keine andere Wahl, als mit dem Tanzen zu beginnen. Dies kann mitunter (im Manga) bis zur völligen Erschöpfung ausgereizt werden.
In dieser Phase ist sie völlig hilflos und kann leicht besiegt werden - und genau darauf setzt Skuld, als sie Banpei-kun RX konzipiert. Er ist nicht nur mit einem Raketenwerfer ausgestattet, welcher Mara eine Annäherung an den Tempel schwer macht. Daneben ist er mit einer starken Sound-Anlage ausgerüstet und vermag Glücksbringer an Stelle von Raketen zu verschießen. Doch wenn Mara richtig in Rage versetzt wird setzt sie sich auch gegen diese Hindernisse durch. Immerhin verfügt sie über scheinbar ungeheure Kräfte. Da sie ein Pändant zu Belldandy darstellt düften ihre Kräfte in etwa denen von Belldandy entsprechen. Sie kann sich jedoch in einem direkten Zweikampf gegen Belldandy behaupten. Erst der Einsatz eines Glücksbringers stoppt sie - zu Belldandys Verteidigung muss jedoch angeführt werden, dass Belldandys Kräfte versiegelt sind und ihr nicht uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Gegen die schreckliche Rock and Roll Musik hat Mara ebenfalls einen einfachen und doch genialen Plan B in der Tasche - handelsübliche Ohrstöpsel. Sollten Maras Kräfte einmal nicht ausreichen, so verfügt sie über ein großes Sortiment an Zaubertränken, mit denen sie unheilvolle Phänomene verursachen kann. doch auch hier scheitert die Durchführung bereits vor den Toren des Tempels - von allen Göttinnen und Keiichi unbemerkt - dank des wachsamen Auges von Banpei-kun RX.
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