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Gottheiten

Das Zuhause der göttlichen Wesen sind die Himmlischen Gefilde. Ihre Kultur ist der der Menschen weit voraus, was vor allem ihre Computersysteme und Programme betrifft. So können ihre Programme die physikalische Gesetzte beeinflussen, was für die Sicht eines Menschen schon an übernatürliche Fähigkeiten grenzt. Auch der Gebrauch von Programmen ist völlig anders, als es ein Mensch kennt, denn Götter können diese auf verschiedenste Weise installieren und ausführen. Dies kann z.B. durch magische Zeichnungen auf Boden oder auch auf Papier, meist in Form eines Mandala [ein kreisförmiges oder quadratisches symbolisches Gebilde mit einem Zentrum], oder durch so genannte Zauber- oder Bannsprüchen die eine Gottheit einfach aufsagt. Die schwierigste aber auch mächtigste Art Programme zu wirken ist durch Gesang. Dabei wird durch die Modulation der Stimme das Programm über den Gesang gelegt. Besonders in Begleitung eines Engels kann ein Gott oder eine Göttin noch mächtigere Programme erschaffen bzw. singen.

Die dauerhafte Verbindung eines Engels ist bisher nur bei Göttinnen bekannt, ob ein Gott auch einen Engel aufnehmen kann ist leider bis heute nur Spekulation. Dagegen steht jedenfalls fest dass die engere Beziehung zwischen einer Göttin und einem Menschen diesen in die Lage versetzt einen Engel zeitweise aufzunehmen. Das Zusammenleben mit einer Göttin hat auf den menschlichen Körper aber noch anderen Einflüsse. So kann es passieren das Sup-Atomare schwarze Löcher entstehen, was für den menschlichen Körper keinerlei Beeinträchtigung hat, aber auf Bugs wie ein Magnet wirkt. Im grossen und ganzen kann man aber sagen, dass ein Leben mit einer Gottheit eher positiv als negativ zu bewerten ist, schließlich ist es die Aufgaben aller Götter für das Wohl der Menschheit zu sorgen.

Um diese Aufgabe erfüllen zu können benutzen die Bewohner der Himmlischen Gefilde ein gigantisches Computersystem, genannt Yggdrasil. Dieses muss ständig mit Updates versorgt, von Bugs befreit sowie gewartet werden. In den Mangas sowie im Film sieht man ausschließlich Göttinnen am Yggdrasilsystem arbeiten. Das männliche Göttergeschlecht dagegen bezieht hohe Verwaltungsposten oder Ausbildungsfunktionen. Die Tatsache, dass man nur im Kinofilm das männliche Geschlecht sieht lässt Vermuten, dass mehr Göttinnen als Götter die Himmlischen Gefilde bewohnen. Zudem scheint die Aufgabenverteilung geschlechtabhängig zu sein.

Neben einem attraktiven menschlichen Aussehen sind alle Gottheiten Reisende der Ewigkeit, also mit Unsterblichkeit gesegnet. Auch wenn sich die Unsterblichkeit zunächst einmal wie ein Segen anhört so wird von Herrn Fujishima im Manga auch über die Nachteile eingegangen. So wird von Keiichi bedauert, als er von den Unsterblichen zustand der Göttinnen erfährt, dass diese immer diejenigen sein werden, die zurückbleiben. Jede Verbindung zu sterblichen Wesen wäre für sie nur von kurzer Dauer - in Betrachtung der Unendlichkeit gesehen - und alle göttlichen Wesen müssten immer wieder den Schmerz einer Trennung erleben. Peorth versichert aber Keiichi, dass eine Verbindung zu vergangen Personen kein Fluch sei, sondern dass die Erinnerungen und Gefühle für diese Personen für immer in Herzen weiterleben und eine Göttin diese nie vergessen wird.
Dass diese mentale Einsicht leider nicht jeder Unsterbliche so sieht wird unter anderem im Film von OMG erzählt. So sieht man am Beispiel der Fee Morgan - die zwar keine Göttin, dennoch ein Unsterbliches Wesen ist - dass der Schmerz auf ewig in der Seele verankert bleibt und sie über die Zeit hinweg zerfressen hat. Um den Schmerz zu bewältigen ist sie sogar bereit die Erde zu zerstören.
Anmerkung in eigener Sache: Vermutlich werden die Göttinnen einen Weg finden, auch Keiichi ewiges Leben zu schenken, um die sehr emotionale Belldandy vor solchem Kumme rzu bewahren. Oder Belldandy wird eines Tages auf ihre Unsterblichkeit verzichten. Denkbar ist auch, dass es ein bisher noch nicht genanntes Walhalla gibt, da die Serie auf der nordischen Mythologie aufbaut. Dort könnte es ein Wiedersehen mit den Verstorbenen geben

Trotz Ihrer Unsterblichkeit sind Gottheiten dadurch nicht unbesiegbar. Die Tatsache, dass jedes göttliche Wesen eine Blutbande mit einem Dämon eingeht, Alter Ego genannt, zeigt, dass eine Gottheit sterben kann. Diese Blutsbande erfüllt den Zweck, dass kämpferische Austragungen zwischen Dämonen und Göttern nicht tödlich enden, denn durch die Blutsbande würde man auch gleichzeitig einen der eigenen Seite verdammen. Bis auf den Dämonen Welsper gibt es kein Beispiel auf beiden Seiten, in dem ein Dämon oder eine Gottheit das eigene Alter Ego kennt.
Ein weiteres Beispiel für den Tod eines Gottes ist Celestin. Nachdem er seiner Verbannung entkommt und die Erde nahezu auslöscht, löst sich sein Geist auf. Es bleibt reine Spekulation, ob es ein "Leben nach dem Tode" für eine Gottheit oder einen Dämonen gibt.

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